Rauchen von Cannabis und Haartransplantation

Rauchen von Cannabis und Haartransplantation 1

Rauchen von Cannabis und Haartransplantation

Ist eine Haartransplantation für Marihuana-Konsumenten möglich?

Marihuana ist eine Droge, die von einer Pflanze namens Cannabis Sativa stammt. Sie hat viele andere Namen, wie z.B. Bhang, Ganja, Skunk, Tau, Weed, Gras oder Pot. Meistens verwenden die Menschen Marihuana zur Entspannung oder zum Spaß. Einige Menschen verwenden es jedoch auch für medizinische Zwecke in kontrollierten Mengen. Dazu erhalten sie eine Verschreibung und Anleitung von einem Arzt.

Unabhängig von ihren Absichten bei der Verwendung der Droge, fragen sich regelmäßige Marihuana-Konsumenten oft, ob dies ihre Chancen auf eine erfolgreiche Haartransplantation in der Türkei verringern kann. Erfahren Sie mehr darüber.

Rauchen von Cannabis und Haartransplantation 2

SHIFT Haartransplantation rät davon ab, Cannabis zu rauchen, insbesondere in der Öffentlichkeit.

THC und Haarausfall

Das aktive Element in Cannabis ist eine psychoaktive Verbindung namens THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol). Diese Verbindung gelangt ins Blut und überwältigt das Gehirn mit entspannenden Stoffen, wodurch ein Glücksgefühl entsteht.

Forensische Abteilungen auf der ganzen Welt haben Haarproben getestet, um nach Anzeichen von Drogenmissbrauch zu suchen. Bei einigen Marihuanakonsumenten wurden eine stärkere Verfettung der Haare und ein schnellerer Haarausfall festgestellt. Wir können diese Symptome auf eine erhöhte Menge an THC im Haar zurückführen.

Es scheint, dass sich THC in höheren Konzentrationen in den Haarsträhnen ablagert. Abhängig von der Menge, die in den Körper gelangt und sich dort anreichert, reduziert es auch die Verlängerung der Haare. THC hemmt auch das Wachstum und die Vermehrung der Keratozyten in den Haarwurzeln.

Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Marihuana in jeglicher Form – ob kauen oder rauchen – zu vermindertem Haarwachstum oder sogar Haarausfall führen kann.

Auswirkungen von Cannabinoiden

Marihuana enthält Chemikalien, die Cannabinoide genannt werden, die in mehr als einer Form auftreten. Es gibt Phytocannabinoide, die von Cannabis und einigen anderen Pflanzen gebildet werden. Synthetische Cannabinoide hingegen werden chemisch hergestellt, während Endocannabinoide natürlich in Tieren und vom menschlichen Körper produziert werden.

Einige Studien, die die Auswirkungen dieser Chemikalien auf die Haarwurzeln untersuchten, fanden Hinweise auf einen negativen Effekt auf das Haarwachstum. Viele erfahrene Chirurgen in Top-Haartransplantationskliniken wie SHIFT Haartransplantation geben an, dass ein längerer Konsum von Marihuana das Haar schwächer machen und zu eventuellem Haarausfall führen kann.

Rauchen von Cannabis und Haartransplantation 3

Es ist am besten, vor und nach einer Haartransplantation mit dem Rauchen aufzuhören oder es einzuschränken.

Indirekter Haarausfall

Der Konsum von Marihuana kann zu einem höheren Maß an Angstzuständen, erhöhter Aktivität und Schlaflosigkeit führen. Obwohl die Konsumenten vielleicht beabsichtigen, es als Entspannungsmittel zu verwenden, kann es tatsächlich den Stress erhöhen und indirekt zu Haarausfall führen. Unzureichende Schlaf- und Essgewohnheiten können ebenfalls zu einem höheren Stresslevel und schlechter Ernährung führen. Dadurch kann der Erfolg einer Haartransplantation beeinträchtigt werden. Die Verwendung von Marihuana kann auch Alopecia areata, kahle Stellen und andere medizinische Beschwerden, die sich auf die Kopfhaut auswirken, verschlimmern.